Ihr Ratgeber für Nähmaschinen in 2017

Nähen – oder überhaupt Handarbeiten – ist wieder groß in Mode gekommen und bietet dem Schaffenden nicht nur die Möglichkeit sich die Kleidung selbst anzufertigen, sondern auch bei der Handarbeit etwas zur Ruhe zu kommen. Das richtige Material ist dabei unabdingbar. Worauf sollte man beim Kauf einer Nähmaschine achten?

Ratgeber fuer Naehmaschinen

Um die eigenen Projekte bestmöglich zu bearbeiten benötigt es nicht nur Geduld und Übung, sondern auch das richtige Material. Bei der Anschaffung einer Nähmaschine, auch bei einer für Einsteiger, sollte man auf die Verarbeitungsqualität achten. Ist diese solide, hat man nicht nur ein besseres Gefühl, es verbessert zumeist auch das Ergebnis. Läuft der Faden flüssig bleibt nirgends hängen oder bildet gar Knoten, muss man weniger mühsam mit der Hand im Nachhinein auftrennen.

Besonders beliebt sind die Einsteigermodelle der Firma Singer. Sie bieten eine gute Verarbeitungsqualität und eine ausreichende Anzahl an Stichen. Hier finden Sie Testnoten zu einigen Nähmaschinen.

Auf welche Funktionen man achten sollte

So sollte man darauf achten, dass die Fadenspannung entsprechend der Stoffdichte einstellen kann. Ebenso ist es sinnvoll die Stichdichte selbst bestimmen zu können. Vor allem bei Zierstichen macht oder der Nutzung sensibler Stoffe, ist dies wirklich wichtig. Eine sinnvolle Anzahl von Stichmustern, die am besten leicht gewählt werden können, ist bei den meisten Nähmaschinen vorhanden. Bei der Kaufentscheidung ist es jedoch sinnvoll, sich nicht von der Anzahl der unterschiedlichen Stiche leiten zu lassen und lieber auf den einen oder anderen Zierstich zu verzichten und sich für eine beispielsweise bessere Verarbeitung zu entscheiden.

Die meisten Zierstiche benötigt man zu Beginn nicht. Die unterschiedlichen Stiche setzen sich aus der Kombination eines Grad- und Zickzackstiches zusammen. Bei Computerbasierten Maschinen kann man diese beiden beliebig kombinieren. Bei den anderen kann man die Stiche über ein Rad auswählen. Hierbei sollte man darauf achten, dass man einen Overlockstich, einen Blindstich und einen Elastikstich wählen kann. Diese sollte man in der Stichlänge variieren können.

Vom Transporteur, Nähfuß und Pedal

Der Stoff wird durch die Finger nur gerade gehalten. Er wird durch den Transporteur entsprechend weiterbewegt, sodass man nicht nur auf der Stelle näht und ein ansprechendes Stichbild erhält. Möchte man dicke Stoffe verarbeiten, ist es sinnvoll, dass man ihn versenken kann. Verschiedene, wechselbare Füße sind ebenso sinnvoll. So ist einer für die Verarbeitung von Reißverschlüssen wirklich wichtig.

Mit der Nähmaschine wird zumeist ein Pedal mitgeliefert. Mit diesem kann man die Nähgeschwindigkeit ohne Voreinstellungen selbst regulieren. Besonders an kniffligen Stellen sollte man es langsam angehen lassen und nicht nach dem Motto „Augen zu und durch“ agieren. Durch den stärkeren Druck auf das Pedal bewegt sich sowohl der Transporteur als auch die Nadel chneller.

Eine Aufspulfunktion bringt den Faden auf die kleinere, für den Unterfaden zuständige Spule. Inzwischen gibt es verschiedene Verfahren wie dies geschieht. Die meisten Modelle im Einsteigerbereich haben eine Aufspulautomatik. Der Faden wird hierbei über eine Klemmspannung von der Hauptspule auf die kleinere über einen Leitsteg geführt. Bei einer elektrischen Nähmaschine wird mittels einer Klemmspannung gemessen wie voll die Spule bereits ist. Maschinen mit einer Automatik stoppen das Aufspulen von selbst, bei anderen muss reguliert man die Fülle zumeist selbst. Die Aufspulautomatik ist ein nettes Gimmick, doch nimmt das Aufspulen, solange man es nicht mit der Hand machen muss, nicht allzu viel Zeit in Anspruch.